Sanierungskosten berechnen – kostenlos und mit Ortsfaktoren für Bayern

Kosten pro m² für Ihr Haus, aufgeschlüsselt nach DIN 276 – für Bankgespräch, Energieberatung und Förderantrag.

✔ 100 % kostenlos und ohne Registrierung✔ Regionale Preise für Bayern✔ Gliederung nach DIN 276

Ohne belastbare Zahlen wird eine Sanierung schnell teuer

Viele Eigentümer unterschätzen, was eine energetische Sanierung tatsächlich kostet – vor allem bei älteren Häusern. Wer ohne Zahlen in das Gespräch mit Bank, Energieberater oder Handwerker geht, riskiert böse Überraschungen, verpasste Fördermittel und eine Finanzierung, die am Ende nicht reicht.

Unser Sanierungsrechner liefert Ihnen in wenigen Minuten eine erste Kostenschätzung für Ihr Haus: Gesamtkosten, Kosten pro Quadratmeter, die geschätzte Energieeinsparung und die CO₂-Minderung. Für Gebäude in Bayern berücksichtigt er das regionale Preisniveau anhand Ihrer Postleitzahl.

1. Gebäudedaten eingeben

Wohnfläche, Baujahr, Postleitzahl, Gebäudetyp, Grundfläche, Geschosse und Dachform – in etwa zwei Minuten. Wer einen Grundriss hat, kann ihn hochladen; die Flächen werden dann automatisch vorgeschlagen.

Sanierungsrechner: Wohnfläche, Baujahr und Postleitzahl des Hauses eingeben
Schnelle Eingabe der Gebäudedaten
Sanierungsmaßnahmen und aktuelles Heizsystem im Sanierungsrechner auswählen
Maßnahmen individuell auswählen

2. Sanierungsmaßnahmen auswählen

Wählen Sie aus, was Sie planen: zum Beispiel Fassaden-, Dach- oder Kellerdämmung, neue Fenster, Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftung, Photovoltaik oder die Erneuerung von Elektro- und Wasserleitungen. Dazu geben Sie Ihr aktuelles Heizsystem und das Alter der Anlagen an.

Tipp: Wer mehrere Maßnahmen aufeinander abstimmt, spart oft Gerüst- und Nebenkosten und kann Fördermittel besser kombinieren.

3. Kosten und Einsparung ansehen

Sie sehen sofort die geschätzten Gesamtkosten inklusive Mehrwertsteuer, die Kosten pro m² Wohnfläche, die jährliche Energieeinsparung und die CO₂-Minderung – aufgeschlüsselt nach Maßnahmen.

Ergebnis: geschätzte Sanierungskosten, Energieeinsparung und CO₂-Minderung
Ihre persönliche Ergebnisübersicht

4. Kostenübersicht nach DIN 276 – auch als PDF

Die Kosten werden nach den Kostengruppen der DIN 276 gegliedert: KG 300 (Baukonstruktion, z. B. Dämmung und Fenster), KG 400 (technische Anlagen, z. B. Heizung und PV) und KG 700 (Baunebenkosten, z. B. Planung und Energieberatung). Diese Gliederung kennen Banken, Architekten und Energieberater – ideal als Grundlage für das Finanzierungsgespräch. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Aufstellung als PDF per E-Mail.

Sanierungskosten gegliedert nach DIN 276 für Bank und Förderantrag

Gilt der Rechner auch außerhalb Bayerns?

Ja. Für Postleitzahlen außerhalb Bayerns rechnet der Rechner mit durchschnittlichen Preisen ohne regionalen Faktor. In teuren Ballungsräumen – etwa Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart – können die tatsächlichen Kosten höher liegen. Gern prüfen wir die Kosten für Ihre Region in der kostenlosen Erstberatung.

Welche Förderung gibt es 2026? (Stand: Oktober 2026)

Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Bedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die wichtigsten Zuschüsse für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser im Überblick:

Maßnahme Programm Zuschuss Förderfähige Kosten (1. Wohneinheit)
Dämmung, Fenster, Außentüren (Gebäudehülle) BAFA – BEG Einzelmaßnahmen 15 %, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 % bis 30.000 €, mit iSFP bis 60.000 €
Lüftung, Heizungsoptimierung (z. B. hydraulischer Abgleich) BAFA – BEG Einzelmaßnahmen 15 %, mit iSFP 20 % wie oben
Neue Heizung, z. B. Wärmepumpe KfW – Programm 458 30 % Grundförderung, plus Boni für frühen Austausch der alten Heizung und für Haushalte mit niedrigerem Einkommen – zusammen bis zu 80 % (bei höherem Einkommen bis zu 70 %) bis 28.000 € (bis 31.01.2027, danach schrittweise weniger)
Energieberatung mit Sanierungsfahrplan (iSFP) BAFA – Energieberatung für Wohngebäude 50 % des Beraterhonorars Zuschuss höchstens 650 € (Ein- und Zweifamilienhaus)

Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Ein Vertrag mit dem Handwerksbetrieb ist vorher erlaubt, wenn er unter der Bedingung der Förderzusage steht. Für die BAFA-Förderung der Gebäudehülle ist ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben.

Unser Tipp: Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) lohnt sich meist doppelt – er verdoppelt die förderfähigen Kosten für Dämmung und Fenster und bringt 5 Prozentpunkte zusätzlichen Zuschuss.

Alle Angaben ohne Gewähr und vereinfacht; maßgeblich sind die aktuellen Richtlinien von BAFA und KfW. Die genaue Förderhöhe für Ihr Vorhaben klären wir gern in der kostenlosen Erstberatung.

Häufige Fragen zur Sanierung

Was kostet eine energetische Sanierung pro Quadratmeter?

Das hängt stark von Gebäude, Zustand und Maßnahmen ab. Zur Orientierung die im Rechner hinterlegten Basiswerte vor regionalem Faktor (inkl. 19 % MwSt.): Fassadendämmung rund 215 € je m² Fassadenfläche, Dachdämmung rund 180 € je m² Dachfläche, neue Fenster rund 535 € je m² Fensterfläche, eine Wärmepumpe rund 36.000 € inklusive Einbau. Der Rechner setzt diese Werte für Ihr Haus zusammen und zeigt die Gesamtkosten pro m² Wohnfläche.

Wie viel Energie spare ich durch die Sanierung?

Die Einsparung hängt vom Ausgangszustand, den gewählten Maßnahmen und Ihrem Verbrauch ab. Der Rechner schätzt die jährliche Einsparung in Euro und die CO₂-Minderung; die größten Effekte bringen meist Heizungstausch, Dach- und Fassadendämmung.

Muss ich meine alte Heizung austauschen?

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das das bisherige Gebäudeenergiegesetz ablöst. Eine funktionierende Heizung müssen Sie danach in der Regel nicht austauschen, und die frühere 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist entfallen. Wer neu mit Öl oder Gas heizt, muss ab 2029 einen steigenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe einsetzen. Ob für Ihr Haus besondere Pflichten gelten, klären Sie am besten mit einem Energieberater.

Brauche ich für die Förderung einen Energieberater?

Für die BAFA-Förderung von Dämmung und Fenstern ja – ein Energieeffizienz-Experte muss den Antrag begleiten. Für die KfW-Heizungsförderung genügt die Bestätigung eines Fachunternehmens oder Energieeffizienz-Experten. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) bringt zusätzlich 5 Prozentpunkte Zuschuss und doppelt so hohe förderfähige Kosten bei der Gebäudehülle.

Wie genau ist die Berechnung?

Der Rechner liefert eine Kostenschätzung auf Basis typischer Preise (Bruttobeträge inkl. 19 % MwSt., netto zusätzlich ausgewiesen) – gut geeignet für die erste Planung und das Bankgespräch. Er ersetzt weder ein Angebot noch eine Energieberatung vor Ort; die tatsächlichen Kosten können je nach Gebäude und Marktlage abweichen.

Was passiert mit meinen Daten?

Die Berechnung ist ohne Registrierung möglich. Ihre E-Mail-Adresse benötigen wir nur, wenn Sie die Kostenübersicht als PDF oder eine Beratung anfordern. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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